Autor: Hospizhilfe Bremen e.V.

(non)verbale Kommunikation und Gebärdensprache

80% der Kommunikation läuft nonverbal durch Blickkontakt, Mimik, Gestik, Haltung und andere situative Einflüsse ab. Mit etwa 20 Gesichtsmuskeln geben wir unseren Emotionen einen Ausdruck.

Gebärdensprache ist die Sprache der Hände. Vielleicht habt ihr schon mal Menschen auf der Straße gesehen, deren Hände durch die Luft tanzten, als wenn sie Bilder in der Luft malen würden? Das war Gebärdensprache, genauer gesagt Deutsche Gebärdensprache, kurz DGS.

Da Mimik und Gestik überwiegend unbewusst ausgeführt wird, kann es in der Begleitung bereichernd sein auf die Signale und die Körpersprache der Menschen zu achten. Durch diese unbewussten Handlungen werden in schwierigen Lebenssituationen häufig die wahren Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse ausgedrückt, besonders wenn am Lebensende die Sprache nicht mehr möglich ist.

An diesem Abend möchte ich mit euch einen Ausflug in die Welt der (non) verbalen Kommunikation und erste Schritte in die Gebärdensprache wagen. In kleinen Übungen werden wir unsere (non) verbalen Fähigkeiten nutzen, um miteinander in Kontakt zu kommen.

Ort:

Hospizhilfe Bremen e.V.
Außer der Schleifmühle 35/37
28203 Bremen

Datum:

14. Dezember 2020

Uhrzeit:

18.30 – 20.30 Uhr

Referentin:

Karen Beermann – Diplom-Pädagogin, ehrenamtliche Hospizmitarbeiterin

Symptomkontrolle am Lebensende – was bedeutet das?

Am Ende des Lebens ist die Erhaltung Lebensqualität von betroffen Menschen das wichtigste Ziel. Wo und wie können wir als Hospizhelfer/innen die Menschen nicht nur mitfühlend begleiten, sondern u.U. auch körperlich unterstützen und die zu erkennenden Symptome lindern?

Ort:

Hospizhilfe Bremen e.V.
Außer der Schleifmühle 35/37
28203 Bremen

Datum:

Montag, 26. Oktober 2020

Uhrzeit:

18.30 – 20.30 Uhr

Referentin:

Annet Boye – Koordinatorin Hospizhilfe Bremen e.V., Palliative Fachkraft, Dozentin/ Moderatorin DGP

Wie funktioniert der SAPV (spezialisierte, ambulante Palliativversorgung) – und was dürfen wir darunter verstehen

An diesem Abend wird Petra Kämmer, Pflegerische Gesamtleitung des SAPV über die spezialisierte ambulante Palliativversorgung sprechen. Was bedeutet das, wer darf diese Versorgung nutzen? Wer trägt die Kosten?

Die Referentin wird über die Vorgaben der Organisation und Aufgaben zur spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) berichten und für Fragen und Austausch darüber zur Verfügung stehen.

Ort:

Hospizhilfe Bremen e.V.
Außer der Schleifmühle 35/37
28203 Bremen

Datum:

Montag, 31. August 2020

Uhrzeit:

18.30 – 20.30 Uhr

Referentin:

Petra Kämmer – Pflegerische Gesamtleitung SAPV

Für und Wider Patientenverfügung

Seit die Patientenverfügung 2009 im Bürgerlichen Gesetzbuch verankert worden ist, hat sie sich allmählich durchgesetzt und wir von vielen Institutionen empfohlen. Über 700 verschiedene Muster sind im Umlauf.

Die kritischen, ablehnenden Stimmen sind leiser geworden. Die Gegner der Patientenverfügung genießen deutlich weniger öffentliche Aufmerksamkeit.

In dieser Fortbildung wird das Für und Wider einer Regelung des eigenen Sterbens durch Patientenverfügung kritisch erörtert.

Ort:

Hospizhilfe Bremen e.V.
Außer der Schleifmühle 35/37
28203 Bremen

Datum:

Montag, 29. Juni 2020

Uhrzeit:

18.30 – 20.30 Uhr

Referent:

Wolfgang Reiter, Rechtsanwalt, Koordinator und ehemaliger Vorsitzender der Hospizhilfe Bremen e.V.

Resilienz – wie gelingt es, die eigene Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress und Schicksalhaftem geschehen zu stärken.

Resilienz ist eine innere Widerstand Kraft, die es uns ermöglicht, Schwierigkeiten und Krisen zu überwinden. Aus der Resilienz-Forschung sind 7 Aspekte bekannt, die als Resilienz fördernd gelten. Es gehören dazu die Grundhaltungen Akzeptanz, Lösungsorientierung und Optimismus sowie die Fähigkeiten zur Selbstregulation, Selbstverantwortung, Beziehungs- und Zukunftsgestaltung.

Die Referentin möchte Ihnen einen Überblick über das spannende Thema Resilienz verschaffen und Sie einen Blick auf Ihre eigene Resilienz werfen lassen.

Ort:

Hospizhilfe Bremen e.V.
Außer der Schleifmühle 35/37
28203 Bremen

Datum:

Montag, 27. April 2020

Uhrzeit:

18.30 – 20.30 Uhr

Referentin:

Marita Neumann, Einzel- und Teamcoaching, Resilienz- Seminare, Vorträge, Workshops

Digitaler Nachlass – Was geschieht mit unseren Daten nach dem Tod?

Für uns alle gehört das Internet zum Alltag, die wenigsten machen sich Gedanken darum, was mit ihren Daten und Konten geschieht, wenn sie sterben. Wir benutzen E-Mail, Facebook und andere soziale Netzwerke, kaufen online ein, abonnieren Streamingdienste und nutzen Bezahldienste.

Im Todesfall stehen die Angehörigen dann vor einer kaum zu lösenden Aufgabe: Wie bekomme ich Zugang zu den zahlreichen Accounts?
Was passiert mit vorhandenem Guthaben?

Ort:

HospizHilfe Bremen e.V.
Außer der Schleifmühle 35/37
28203 Bremen

Datum:

Montag, 24. Februar 2020

Uhrzeit:

18.30 – 20.30 Uhr

Referentin:

Marisa Paramonow, Mitarbeiterin von „Abschied Bestattungen“ in Holtum-Geest, gibt an diesem Abend einen ersten Überblick zum Thema Digitales Erbe und lädt zum Austausch ein, wie man schon zu Lebzeiten für seinen Digitalen Nachlass sorgen kann

Sprache von Sterbenden verstehen

Kommunikation verbindet in der Begleitung – aber sie ist nur die halbe Wahrheit. Über 75% der Kommunikation verläuft nonverbal. „Nach Albert Mehrabian beruht die Kommunikation zu 55% auf die Körpersprache (Körperhaltung, Gestik, Augenkontakt), 38% auf die Stimmlage und nur 7 Prozent auf dem Inhalt der Kommunikation.“

Menschen am Lebensende drücken sich oft durch Symbolsprache aus. Und das Schweigen nimmt einen immer größer werdenden Raum ein.

In dieser Fortbildung vertiefen wir, die Sprache Sterbender nachvollziehen zu können, Schweigen auszuhalten und immer wieder neu die „richtigen“ Worte zu finden.

Samstag, 14. November 2020, 10.00 bis 15.00 Uhr

Veranstalter und Ort:

Hospizhilfe Bremen e.V.
Außer der Schleifmühle 35/37
28203 Bremen

Seminarleitung:

Regina Heygster, Dozentin und Supervisorin für den sozialen Bereich 2. Vorsitzende Hospizhilfe Bremen e.V.
Wolfgang Reiter, Rechtsanwalt Koordinator, Hospizhilfe Bremen e.V.

Kosten:

Für Vereinsmitglieder kostenfrei – für interessierte Gäste: 50,00 €
Hospizhilfe Bremen e.V.
Konto 12 26 48 26
BLZ 290 501 01
Stichwort „Kurs Sprache Sterbender“

Anmeldung:

Hospizhilfe Bremen e.V.
Telefon 0421/ 32 40 72
info@hospiz-bremen.de

Letzte Hilfe – Am Ende wissen, wie es geht

Dieser Kurs vermittelt Basiswissen für alle Menschen, die sich für das Umsorgen von schwer kranken und sterbenden Menschen am Lebensende interessieren. Die Tagesfortbildung ist in 4 Module gegliedert:

1. Sterben ist ein Teil der Lebens

Hier wird Allgemeinwissen über Palliative Care und Hospizarbeit vermittelt, wann und wie der Sterbeprozess beginnt und was passiert wenn ein Mensch stirbt.

2. Vorsorgen und Entscheiden

Beispiele für Sterbephasen werden besprochen. Was sollte in einer Patientenverfügung stehen und warum eine Vorsorgevollmacht wichtig ist.

3. Körperliche, psychische und soziale Symptome sowie geistige Nöte lindern

Sie erfahren alles über mögliche belastende Beschwerden und Symptome am Lebensende und wie man am Lebensende Strategien zum Umsorgen entwickeln kann. Sie lernen die wichtigsten Medikamente zur Linderung kennen, Symptomlinderung durch andere Maßnahmen, weiter die Bedeutung der Ernährung und Flüssigkeitsgabe sowie praktische Informationen für die Mundpflege.

4. Abschied nehmen vom Leben

In diesem Modul beschäftigen uns die Rituale des Abschiednehmens generell und individuell sowie Bestattungen und Vorschriften, aber auch verschiedene Trauerformen.

Samstag, 28. März 2020, 10.00 bis 15.00 Uhr

Veranstalter und Ort:

Hospizhilfe Bremen e.V.
Außer der Schleifmühle 35/37
28203 Bremen

Seminarleitung:

Annet Boye, Kursleiterin Letzte Hilfe Kurse
Koordinatorin Hospizhilfe Bremen e.V.

Kosten:

Für Vereinsmitglieder kostenfrei – für interessierte Gäste: 50,00 €
Hospizhilfe Bremen e.V.
Konto 12 26 48 26
BLZ 290 501 01
Stichwort „Letzte Hilfe Kurs“

Anmeldung:

Hospizhilfe Bremen e.V.
Telefon 0421/ 32 40 72
info@hospiz-bremen.de

Nähe und Distanz in der Sterbebegleitung – neu erobert

Feinfühlige Nähe aufbauen – gesunde Distanz bewahren – wie gelingt das gut in der Begleitung am Lebensende?

Begleiter*innen von hochaltrigen und sterbenden Menschen wissen um die wichtige Balance zwischen Nähe und Distanz in der Begleitung und begegnen den einzelnen Sterbenden und dessen Angehörigen gegenüber sensibel und mitfühlend.

Trotz aller Erfahrung muss in jeder Begleitung stets neu geschaut werden: Gelingt es mir, eine angemessene Nähe aufzubauen und dabei die notwenige Distanz in der Begleitung am Lebensende zu wahren.

In dieser Fortbildung lernen wir, durch Selbstwahrnehmung die eigene Vorstellung von Nähe und Distanz zu überprüfen und wichtige Aspekte unseres Handelns verstehen zu lernen.

Samstag, 23. Mai 2020, 10.00 bis 15.00 Uhr

Veranstalter und Ort:

Hospizhilfe Bremen e.V.
Außer der Schleifmühle 35/37
28203 Bremen

Seminarleitung:

Gunnar Zropf, Einrichtungsleitung für Menschen mit Beeinträchtigung 1. Vorsitzender Hospizhilfe Bremen e.V.
Regina Heygster, Dozentin und Supervisorin für den sozialen Bereich 2. Vorsitzende Hospizhilfe Bremen e.V.

Kosten:

Für Vereinsmitglieder kostenfrei – für interessierte Gäste: 50,00 €
Hospizhilfe Bremen e.V.
Konto 12 26 48 26
BLZ 290 501 01
Stichwort „Kurs Nähe und Distanz“

Anmeldung:

Hospizhilfe Bremen e.V.
Telefon 0421/ 32 40 72
info@hospiz-bremen.de

Großer Hospizkurs 2020/II

25. September 2020 bis 31.01.2021

Ein anderer Umgang mit Sterben und Tod – Möglichkeiten einer würdigen Lebensbegleitung sterbenskranker Menschen. Der große Hopsizkurs vermittelt die Fähigkeiten alten, kranken, sterbenden oder trauernden Menschen mitfühlend zu begegnen und sie einfühlsam zu begleiten.

Unsere Teilnehmer setzen sich zusammen aus:

  • Menschen, die sich für die aktive, ehrenamtliche Mitarbeit in der Hospizhilfe Bremen e.V. qualifizieren wollen
  • Menschen, die für andere da sein möchten
  • Menschen, die am Thema „Sterben und Tod“ interessiert sind
  • Pflegekräfte

Der Kurs umfasst 3 Wochenenden und 15 Abende. Er beinhaltet 80 Stunden. Über die Teilnahme wird am Ende des Kurses ein Zertifikat erstellt, aus dem die Themen und die Dauer des Kurses ersichtlich sind.

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