Tagesseminar: Kriegstraumata und ihre späten Folgen
Mitfühlende Sterbe-Begleitung, wenn Kriegstraumata am Lebensende sichtbar werden
Erst Jahrzehnte nach Kriegsende fanden Wissenschaftler heraus, dass die Ursache von psychischen Erkrankungen bei Kindern und manchmal auch bei Enkeln die unverarbeiteten Kriegserlebnisse ihrer Eltern oder Großeltern sein können.
Rund ein Drittel der heutigen Rentner wurde im Krieg schwer traumatisiert. Kriegserinnerungen können durch einschneidende Veränderungen hochkommen, wie z.B. durch den Tod des Partners, durch den Umzug in ein Altenheim oder Pflegeheim oder auch durch einen Geruch oder eine Berührung.
In dieser Fortbildung wollen wir uns mit dem oft vernachlässigten Thema beschäftigen,
wie sich Kriegstraumata darstellen und welche späten Folgen sie haben können.
Wir werden uns aber auch damit auseinandersetzen, wie sowohl bei Kriegstraumata als auch bei anderen belastenden Lebenserinnerungen würde zentrierte Gespräche helfen können, die Menschen am Lebensende mitfühlend verständnisvoll zu begleiten.
Datum:
Samstag, 28. November 2026, 09.30 bis 15.30 Uhr
Referentin:
Regina Heygster, Dozentin und Supervisorin für den sozialen Bereich 2. Vorsitzende Hospizhilfe Bremen e.V.
Gunnar Zropf, Kursleiter, Dozent und Supervisor
1. Vorsitzender Hospizhilfe Bremen e.V.
Veranstalter:
Hospizhilfe Bremen e.V.
Kosten:
Für Vereinsmitglieder kostenfrei – für interessierte Gäste: 50,00 €
Hospizhilfe Bremen e.V.
Bankverbindung: Sparkasse Bremen, IBAN DE91290501010012264826
Stichwort „Kriegstrauma“
Anmeldung:
Hospizhilfe Bremen e.V.
Außer der Schleifmühle 35/37
28203 Bremen
Telefon 0421/ 32 40 72
info(at)hospiz-bremen.de
