Kategorie: Allgemein

Mut und Demut in der Sterbebegleitung

Spirituelle Sterbe-Begleitung – einmal aus einem anderen Blick betrachtet

Wenn ein Mensch in unserem Umfeld stirbt, möchten wir hilfreich zur Seite stehen, stützen, und wenn möglich, auch den religiösen oder spirituellen Bedürfnissen angemessen begegnen. Wo brauchen wir Mut bei der Begleitung, wo braucht es Demut dabei? Und wie stehen diese beiden Eigenschaften mit Spiritualität in Beziehung? Wer sterbende Menschen begleiten möchte, kommt manchmal selber an Grenzen, die er vorher nicht bedenken konnte.

In diesem Kurs lernen wir die Kraft von Mut und Demut kennen und wie diese Kraft bei den unterschiedlichen Bedürfnissen der Sterbenden eingesetzt werden kann. Wir lernen oder vertiefen, einfühlsam und hilfreich den Sterbenden zur Seite zu stehen und wie vielfältig die spirituelle Begleitung dabei ausgedrückt werden kann. Nicht zuletzt lernen wir, immer wieder unsere eigenen Grenzen liebevoll anzunehmen und in aufrichtige Beziehung zum sterbenden Menschen zu setzen, so dass für beide Seiten ein guter Weg gefunden werden kann.

Kurs über 3 Termine – jeweils an einem Dienstag 17.30 bis 19.00 Uhr 15./22./29. September 2020

Veranstalter und Ort:

Hospizhilfe Bremen e.V.
Außer der Schleifmühle 35/37
28203 Bremen

Seminarleitung:

Regina Heygster, Supervision und Beratung 2. Vorsitzende Hospizhilfe Bremen e.V.

Kosten:

Für Vereinsmitglieder kostenfrei – für interessierte Gäste: 50,00 €

Hospizhilfe Bremen e.V.
Konto 12 26 48 26
BLZ 290 501 01

Stichwort „Kurs Mut und Demut“

Anmeldung:

Hospizhilfe Bremen e.V.
Telefon 0421/ 32 40 72
info@hospiz-bremen.de

Fortbildungstage 2020

3 Tage, jeweils Samstag 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Kosten pro Tag:
Für Vereinsmitglieder kostenfrei
Für interessierte Gäste 50,00 € pro Veranstaltung

28. März 2020
Letzte Hilfe Kurs – Am Ende wissen wie es geht
Annet Boye

23. Mai 2020
Angemessene Nähe aufbauen und notwendige Distanz in der Begleitung am Lebensende wahren – wie gelingt das?
Sensibilität dem Sterbenden und den Angehörigen gegenüber schärfen sowie die eigene Wahrnehmung in einer Selbstwahrnehmung überprüfen.
Gunnar Zropf / Regina Heygster

14. November
Sprache von Sterbenden verstehen
Symbolsprache Sterbender nachvollziehen, Schweigen aushalten und lernen, die „richtigen“ Worte zu finden
Regina Heygster / Wolfgang Reiter

 

Anmeldungen erbeten an:

Hospizhilfe Bremen e.V.
Außer der Schleifmühle 35/37
28203 Bremen
Telefon 0421 / 324072
info@hospiz-bremen.de

Fortbildungsabende 2020

6 Abende jeweils Montag 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr
Kosten pro Abend:
Für Vereinsmitglieder kostenfrei
Für interessierte Gäste 15,00 € pro Abend

24. Februar 2020

Digitaler Nachlass – Marisa Paramonow

27. April 2020

Resilienz – Marita Neumann

29. Juni 2020

Für und Wider Patientenverfügung

31. August 2020

Wie funktioniert der SAPV – Petra Kämmer

26. Oktober2020

Symptomkontrolle – Annet Boye

14. Dezember 2020

Nonverbale Kommunkation und Gebärden – Karen Beermann

 

Anmeldungen erbeten an:

Hospizhilfe Bremen e.V.
Außer der Schleifmühle 35/37
28203 Bremen
Telefon 0421 / 324072
info@hospiz-bremen.de

Inklusiver Fachtag der Hospizhilfe Bremen e.V. und unseres Kooperationspartners AWO Bremen

Ein würdiger Abschied – Sterbe- und Trauerkultur für Menschen mit Besonderheiten

Die Hospizhilfe Bremen e. V. und der Fachbereich Psychosoziale Dienste der AWO Bremen möchten Sie mit dem Fachtag auf eine Reise zu den Themen Sterben, Tod und Trauer mitnehmen.

Erleben und entdecken Sie, was einen „würdigen Abschied“ ermöglichen kann.

In den Workshops können Sie Themen wie Trauer, Angst oder Spiritualität begegnen.

Ergänzend gibt es ein Beratungsforum zu Palliativer Versorgung im Lande Bremen, Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht, Schmerztherapie und Krebsvorsorge.

Zusätzlich bieten wir Raum für den gemeinsamen, lockeren Austausch.

Das Forum ist für alle Gäste — auch ohne Workshop-Teilnahme — kostenfrei geöffnet.

Interessierte finden weitere Infos hier.

2. Palliativtag Verden

Liebe Vereinsfreunde und Mitglieder,

unsere 2. Vorsitzende Regina Heygster wurde als Referentin zum zweiten Palliativtag in Verden eingeladen. Dieser findet am 21. September 2019 statt.

Interessierte finden weitere Informationen hier.

Trauerkurs

für FreundInnen, KollegInnen, Nachbarn und andere LebensbegleiterInnen von trauernden Menschen

Wenn ein Mensch in unserem Umfeld stirbt, möchten wir den Überlebenden helfen, möchten trösten, zur Seite stehen, stützen. Nur: wie machen wir es richtig? Ohne dem Anderen weh zu tun und ohne uns selber aufzugeben? Wer trauernden Menschen helfen möchte, kommt manchmal selber an Grenzen, die er vorher nicht bedenken konnte.

In diesem Kurs lernen wir die unterschiedlichen Bedürfnisse trauernder Menschen verstehen und wie wir einfühlsam und hilfreich darauf eingehen können.

Wir lernen aber auch unsere eigenen Grenzen liebevoll annehmen und in aufrichtiger Beziehung zum trauernden Menschen zu setzen, so dass für beide Seiten ein guter Weg gefunden werden kann.

Kurs über 3 Termine – jeweils an einem Dienstag 17:30 bis 19:00 Uhr

Termine für den nächsten Kurs: 22.10.2019 | 29.10.2019 | 05.11.2019

Seminarleitung:

Regina Heygster, Supervision und Beratung
2. Vorsitzende Hospizhilfe Bremen e.V.

Ort:

Hospizhilfe Bremen e.V.

Außer der Schleifmühle 35/37

28203 Bremen

Kosten: 50,00 €

Überweisung an:
Hospizhilfe Bremen e.V.

IBAN DE91 2905 0101 0012 2648 26

Sparkasse Bremen

Stichwort „Trauer-Kurs II“

Anmeldung:

Hospizhilfe Bremen e.V. * Telefon 0421/ 32 40 72 * info@hospiz-bremen.de

Großer Hospizkurs 2020/I

21. Februar 2020 bis 28. Juni 2020

Ein anderer Umgang mit Sterben und Tod – Möglichkeiten einer würdigen Lebensbegleitung sterbenskranker Menschen. Der große Hopsizkurs vermittelt die Fähigkeiten alten, kranken, sterbenden oder trauernden Menschen mitfühlend zu begegnen und sie einfühlsam zu begleiten.

Unsere Teilnehmer setzen sich zusammen aus:

  • Menschen, die sich für die aktive, ehrenamtliche Mitarbeit in der Hospizhilfe Bremen e.V. qualifizieren wollen
  • Menschen, die für andere da sein möchten
  • Menschen, die am Thema „Sterben und Tod“ interessiert sind
  • Pflegekräfte

Der Kurs umfasst 3 Wochenenden und 15 Abende. Er beinhaltet 80 Stunden. Über die Teilnahme wird am Ende des Kurses ein Zertifikat erstellt, aus dem die Themen und die Dauer des Kurses ersichtlich sind.

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Hospiz- und Palliativversorgung von geistig behinderten Menschen

Die zugewandte Versorgung von geistig behinderten Menschen im Rahmen von Hospizarbeit und palliativen Versorgungskonzepten hat in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Eine rechtzeitige Auseinandersetzung mit einer würdevollen Begleitung in der letzten Lebensphase findet bundesweit verstärkt Einzug in Konzepten und Strategiepapieren von Leistungsträgern, Leistungsanbietern sowie der Behinderten-Selbsthilfe.

Im Rahmen der Veranstaltung wird über die Bedeutung der Vorsorgevollmacht sowie Patientenverfügung für Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung informiert. Anschließend diskutieren wir mit Expert*innen wie die Umsetzung von palliativen Versorgungskonzepten in den Lebenswelten behinderter Menschen gelingen kann. Ziel der Veranstaltung ist es Ansätze und Vorschläge zu erarbeiten, die bei der Fortschreibung des Aktionsplans zur Umsetzung der UNBehindertenrechtskonvention im Land Bremen beachtet werden müssen.

Für weitere Infos kann hier ein PDF heruntergeladen werden.

Großer Hospizkurs 2019/II

13. September 2019 bis 02. Februar 2020

Ein anderer Umgang mit Sterben und Tod – Möglichkeiten einer würdigen Lebensbegleitung sterbenskranker Menschen. Der große Hopsizkurs vermittelt die Fähigkeiten alten, kranken, sterbenden oder trauernden Menschen mitfühlend zu begegnen und sie einfühlsam zu begleiten.

Unsere Teilnehmer setzen sich zusammen aus:

  • Menschen, die sich für die aktive, ehrenamtliche Mitarbeit in der Hospizhilfe Bremen e.V. qualifizieren wollen
  • Menschen, die für andere da sein möchten
  • Menschen, die am Thema „Sterben und Tod“ interessiert sind
  • Pflegekräfte

Der Kurs umfasst 3 Wochenenden und 15 Abende. Er beinhaltet 80 Stunden. Über die Teilnahme wird am Ende des Kurses ein Zertifikat erstellt, aus dem die Themen und die Dauer des Kurses ersichtlich sind.

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Die Hospizhilfe Bremen e.V. hat einen neuen Vorstand

Seit kurzem hat die Hospizhilfe Bremen einen neuen Vorstand: Als erster Vorsitzender wurde Gunnar Zropf gewählt. Zweite Vorsitzende ist Regina Heygster. Zudem gehören dem Vorstand als Rechnungsführer Silvio Doberstein und als Beisitzer*innen Sabine Stubbe, Saskia Bertelsmeyer und Holger Kalbas an. Der neue Vorstand setzt sich weiterhin für liebevolle, menschenwürdige Lebens- und Sterbebegleitung für Menschen in ihrer letzten Lebensphase und deren Angehörigen ein.
Koordinator*innen der Hospizhilfe Bremen sind: Monika Thiele, Wolfgang Reiter und Monika Sain (als Urlaubsvertretung).

Die Hospizhilfe Bremen e.V. arbeitet mit Pflegeheimen, Pflegediensten, Krankenhäusern, der Palliativstation und anderen Partnern eng zusammen. Besonders hervorzuheben ist eine Kooperationsvereinbarung, die die Hospizhilfe Bremen e.V. und die AWO Bremen abgeschlossen haben, um die Selbstbestimmung sterbender Menschen in den psychosozialen Einrichtungen der AWO Bremen zu stärken und ihr Lebensende ihren Wünschen entsprechend zu gestalten. Durch diese Vernetzung sorgt die Hospizhilfe Bremen e.V. dafür, dass es Menschen mit geistiger Behinderung sowie Menschen mit psychischen Krankheiten bzw. Suchterkrankungen erleichtert wird, ehrenamtliche hospizliche Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Mit diesem inklusiven Ansatz leisten die AWO Bremen und die Hospizhilfe Bremen e.V. einen gemeinsamen Beitrag für den Zusammenhalt in der Gesellschaft. Vorsitzender und Projektleiter Gunnar Zropf: „In einer Zeit in der der Populismus und die gesellschaftliche Ausgrenzung an Zulauf gewinnt, ist es der Hospizhilfe Bremen ein besonderes Anliegen, zu zeigen, dass wir ein Verein sind, der für Vielfalt und Toleranz steht. Unser Dienst steht allen Menschen in unserer Gesellschaft offen, egal welcher Religion, Hautfarbe oder welchen gesellschaftlichen Standes.“

Bei Fragen zu Sterbebegleitungen, Patientenverfügungen, Trauergesprächen oder sonstigen Fragen zum Thema Tod und Sterben können Sie sich gerne an uns wenden.